Beschreibung

Sie möchten mit Kleinkläranlagen neue Märkte erschließen oder ein neues Modell in den Markt bringen? Dann sind Sie hier genau richtig.

Bei allen notwendigen Fragen zu den Anforderungen der Märkte und der Zertifizierung Ihrer Produkte können Sie auf uns zählen. Konventionelle oder innovative Projekte lassen sich am erfolgreichsten mit einem kompetenten Partner umsetzen. Für die Einhaltung der wasserrechtlichen Anforderungen in den verschiedenen Ländern oder Regionen unterstützen wir Sie gerne mit unserem einzigartigen Knowhow. Durch unsere Mitarbeit in den wichtigen internationalen Gremien und Standardisierungsausschüssen sind wir immer auf dem neuesten Stand, was Ihrem Unternehmen zugutekommt. Nutzen Sie unsere Kompetenz, Motivation und Zielstrebigkeit zur Erreichung Ihrer Ziele.

„Sustainable Certification“ ist mehr als nur ein Slogan. Er beschreibt die beiden für Sie entscheidenden Kernelemente: Zertifizierungen und Prüfnachweise sollten Sie möglichst lange nutzen können und stellen nicht nur die rechtliche Basis für Ihren Vertrieb dar, sondern sind auch gern gesehene Beweise für die Leistung Ihres Produkts.

Die Prüfungen mit anschließender Leistungserklärung sind der Schlüssel zum Erfolg. Gerne beraten wir Sie. Lassen Sie uns zusammen partnerschaftlich und effizient arbeiten. Nutzen Sie die Zeit und rufen Sie an.

CE-Prüfungen nach EN 12566

Die Basis für einen erfolgreichen Markteintritt in Europa ist die CE-Kennzeichnung Ihrer Anlagen. Hierzu findet die Normreihe der Norm EN 12566 Anwendung. Fünf der sieben Normteile sind harmonisiert und mit unserer Unterstützung können Sie entsprechend dieser Norm eine Leistungserklärung erstellen und Ihr Produkt mit dem CE-Kennzeichen versehen. Damit sind die Kleinkläranlagen in ganz Europa legal handelbar.

DIN EN 12566

 

Die EN Norm 12566 gliedert sich in mehrere Teile, in denen die jeweiligen Prüfungsgrundlagen festgelegt sind:

NSF International Prüfungen

Dr. rer. nat. Martina Defrain

Head of International Testing / Water (Re)use
  +49 241 75082-29
 

Für einen leichteren Markteintritt in den amerikanischen und asiatischen Markt ist eine Prüfung nach NSF-Standards empfehlenswert.

Prüfungen nach den NSF/ANSI-Standards 40, 245 und 350 können in Europa derzeit nur auf dem Testgelände des PIA in Aachen durchgeführt werden. Das PIA hält seit über 10 Jahren erfolgreiche Kooperation mit der NSF aufrecht.

 
ParameterNSF 40NSF 245NSF 350
BOD
TSS
Nitrogen  
Turbidity    
E. coli    

Australische Prüfungen

Dr. rer. nat. Martina Defrain

Head of International Testing / Water (Re)use
  +49 241 75082-29
 

AS 1546.3:2017
On-site domestic wastewater treatment
Units Part 3: Secondary treatment systems

The new AS 1546.3:2017 sets out requirements for the design, commissioning, performance and conformity testing of secondary treatment systems (STS) and advanced secondary treatment systems designed to treat domestic wastewater. The design hydraulic treatment capacities that may be tested in accordance with this Standard range from a minimum of 1200 L/d to a maximum of 5000 L/d. Guidance on installation, operation and maintenance is also provided.

Materialprüfungen

Dipl.-Ing. Daniel Verschitz

Head of Material Testing
  +49 241 75082-29
 

So unterschiedlich wie die möglichen Reinigungsverfahren, so vielfältig sind die in der Norm aufgeführten Behältermaterialien für Kleinkläranlagen. Vom klassischen Stahlbeton, über faserverstärkte Kunststoffe bis hin zum Edelstahl erstreckt sich die Bandbreite der zulässigen Werkstoffe.

Alle Materialien, bzw. die daraus gefertigten Behälter und Tanks, müssen ihre Brauchbarkeit hinsichtlich des Verwendungszwecks nachweisen. Dazu gehören neben der Prüfung der Standsicherheit und Wasserdichtheit auch der Nachweis des Brandverhaltens, der Dauerhaftigkeit sowie ein Auslaugversuch um eventuelle Gefährliche Stoffe nachzuweisen.

Die PIA GmbH hat in ganz Europa Partner und Kooperationsstellen und bietet die entsprechenden Materialprüfungen sowie die geforderte Expertise, wenn gewünscht auch im europäischen Ausland, an.

Sonderprüfungen

Durch eine enge Zusammenarbeit und individuelle Betreuung ist es uns möglich, Ihnen auch Sonderprüfungen anzubieten. So können auch weitere Leistungsmöglichkeiten Ihrer Anlage bestätigt werden, auch wenn diese nicht für die CE-Kennzeichnungen erforderlich sind.

Folgende Sonderprüfungen sind denkbar:

 

Eine Sonderprüfung ersetzt jedoch nicht die Prüfverfahren nach DIN EN 12566 und kann nicht alleine als gültige Prüfung angerechnet werden. Erst wenn eine Kleinkläranlage alle relevanten Prüfungen nach DIN EN 12566 erfolgreich abgeschlossen hat, kann die Anlage CE gekennzeichnet werden.

Aktuelle News

 

News

Neue gesetzliche Entwicklungen in Frankreich für Kleinkläranlagen

Für Hersteller von Kleinkläranlagen könnten sich schon bald die Anforderungen an die Zulassung ihrer Produkte in Frankreich ändern. Derzeit liegt folgender Erlass bei den entsprechenden Behörden in Brüssel zur Abstimmung vor:

„Erlass zur Änderung des Erlasses vom 7. September 2009 zur Festlegung der technischen Vorschriften für private Abwasserentsorgungsanlagen, die eine organische Verschmutzung mit einer Bruttolast von weniger als oder gleich 1,2 kg/T an BSB5 aufnehmen, und des Erlasses vom 27. April 2012 über die Modalitäten für die Durchführung der Kontrollen von privaten Abwasserentsorgungsanlagen.“
[https://ec.europa.eu/growth/tools-databases/tris/fr/search/?trisaction=search.detail&year=2020&num=123]

Dieser Erlass bezieht sich im Wesentlichen auf nicht CE-kennzeichnungsfähige Anlagen.
Laut Artikel 8 gelten für Anlagen folgende Bedingungen:

Zur Sicherstellung der Behandlung umfasst die Anlage

  • eine vor Ort montierte oder vorgefertigte Erstbehandlungsvorrichtung;
  • eine Zweitbehandlungsvorrichtung mit Nutzung der Reinigungskraft des Bodens.

Dies betrifft ausschließlich Anlagen nach EN 12566-2 (Bodeninfiltrationssysteme) oder EN 12566-5 (Filtrationsanlagen für vorbehandeltes häusliches Schmutzwasser). Der Erlass regelt u.a. Anforderungen an das Prüfprogramm (insgesamt 44 Wochen), die Abwasservorbehandlung sowie Zulauf- und Ablaufkonzentrationen.

Für alle Anlagen nach hEN 12566 Teil 3 oder Teil 6 gilt die in Anhang 3 des Erlasses beschriebene vereinfachte Bewertung. Die Grundlage für die Bewertung bildet das 38-wöchige Prüfprogramm entsprechend der Ersttypenprüfung der Norm. Die vereinfachte Bewertung regelt u.a.:

  1. Es ist eine durchgeführte Normprüfung ohne Entschlammung nachzuweisen.
  2. Es gibt ein neues Auswerteverfahren für die Ablaufkonzentrationen für die Parameter BSB5 und AFS bei dem der Wert Lsup berechnet werden muss (Lsup = m 1,34 x s; m = Mittelwert; s  = Standardabweichung - Details siehe Anhang 3 des Erlasses)
  3. Die Bewertung der Zulaufqualität, welche bisher nur den Parameter BSB5 umfasste, sieht nun die zusätzliche Bewertung der Parameter CSB und AFS vor.

Corona-Virus-Information

Die PIA GmbH beobachtet fortlaufend relevante Entwicklungen im Zusammenhang mit der Ausbreitung des Corona-Virus und hat vorbeugende Maßnahmen zum Schutz von Personen und zur Aufrechterhaltung des regulären Prüfbetriebes ergriffen.

Der Prüfbetrieb wird aktuell ohne Einschränkungen fortgesetzt und neue Prüfaufträge werden angenommen. Sollte die Corona-Situation zukünftig zu absehbaren Einschränkungen des Prüfbetriebes führen, werden wir betroffene Kunden umgehend über weitere Entwicklungen und mögliche Folgen informieren.

Zum Schutz Ihrer und der Mitarbeiter des PIA bitten wir darum, für die Dauer der Corona-Gefährdungslage von unangemeldeten Besuchen und unplanmäßigen Anlieferungen abzusehen. Erforderliche Besuche und Lieferungen dürfen nur nach ausdrücklicher Vereinbarung erfolgen.

Für die reguläre Kommunikation stehen wir Ihnen weiterhin gerne telefonisch und per E-Mail zur Verfügung.
Sollten Sie zusätzliche Informationen benötigen, setzen Sie sich bitte jederzeit mit uns in Verbindung.

Bleiben Sie gesund!
Ihr PIA-Team

- IMPORTANT NOTICE -

Irish Market Surveillance Campaign 2019

 

The Department of Housing, Planning and Local Government has announced a Market Surveillance Campaign in 2019:

The Market Surveillance Authorities responsible for the Construction Products Regulations are carrying out a Market Surveillance Campaign, with the support of the National Building Control Office and The Department of Housing, Planning and Local Government. These campaigns support compliant business and ensure that safe, reliable products are placed on the Irish Market. They also have the effect of regularising bad practice and facilitating a level playing field for business.

The objective of the Market Surveillance Authority is to ensure that only products compliant with the Construction Products Regulation (EU) No 305/2011, are placed on the market.
If you receive a visit, the Market Surveillance Authority will primarily check that you have applied the CE Marking correctly and that you have all the required documentation in place. Please see the attached information note for further details.

 

For more detailed information, contact the Department of Housing, Planning and Local Government:


Building Standards
Department of Housing, Planning and Local Government

Custom House
Dublin 1
D01 W6X0

Tel: +353 1 888 2000

 

Market Surveillance Campaign information note [PDF]