Grauwasseranlagen

Grauwasseranlagen besitzen schon heute ein hohes Niveau technischer Reife und Zuverlässigkeit. Neben der technischen Optimierung ist daher die erfolgreiche Vermarktung durch Information der relevanten Kundengruppen ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg.

Im internationalen Vergleich ergibt sich aufgrund einer Vielzahl von Normen, Standards und Anforderungen kein homogenes Anforderungsprofil. In Europa und der überwiegenden Mehrzahl der Nationen existieren noch keine spezifischen Rechtsvorschriften für Grauwassersysteme. Schon die Definition des Begriffs Grauwasser unterscheidet sich dabei häufig noch in der Frage, ob hierin auch stärker belastete Küchenabwässer Berücksichtigung finden und welcher Verwendung aufbereitetes Grauwasser zuzuführen ist.

Die Prüfung nach bestehenden Vorschriften und die Orientierung an nationalen Merkblättern und Regelwerken ist ein geeignetes Mittel, um schon heute den Zugang zu nationalen Binnenmärkten zu gewährleisten und die Qualität eigener Produkte kundenwirksam zu belegen.

Grauwasseranlagen sind häufig mit Regenwasseranlagen kombinierbar.

 

Das PIA bietet hierzu verschiedene Prüfverfahren an:

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Veröffentlichung des australischen Grauwasser Standards AS 1546.4:2016 „On-site domestic wastewater treatment units – Domestic greywater treatment systems“

Ende November 2016 wurde der neue australische Grauwasser Standard veröffentlicht. Nach mehreren Jahren Bearbeitungszeit konnte der Standard fertiggestellt werden und beinhaltet neu erarbeitete Anforderungen an Grauwasseranlagen. Der zuletzt geltende Standard aus dem Jahr 2008 wurde ersetzt und alle in Australien geltenden Richtlinien wurden in den Standard aufgenommen, welche sich teils maßgeblich von anderen aktuellen Grauwasserstandards unterscheiden. Der Hauptunterschied liegt darin, dass im australischen Standard für die Prüfung reales Grauwasser verwendet wird und ein Challenge-Test mit synthetischem Grauwasser ergänzt werden kann.
Der neue Teil des australischen Standards, 1546.4:2016, ergänzt die Reihe um ein Prüfverfahren für häusliche Grauwasseraufbereitungsanlagen mit einer täglichen Behandlungskapazität von bis zu 1000 L/Tag.